Pinhole

Analoge Fotografie, Kamera, Pinhole

Lochkameras finde ich faszinierend. Noch faszinierender ist für mich die Vorstellung, dass offensichtlich ein kleines Loch in einer schwarzen Kiste und ein bisschen Filmmaterial reicht, um ein scharfes Bild zu machen. Jedes Mal staune ich, muss ich gestehen, wenn ich die Negative aus der Suppe ziehe und wirklich etwas drauf ist.

Allzu oft darf sie nicht mit, muss ich gestehen, manchmal fehlt mir einfach die Geduld bei minutenlanger Belichtungszeit ohne eine Idee davon, was tatsächlich darauf zu sehen ist, denn anvisieren kann ich nur durch Peilen über die Kante. Mit einer Blende von etwa 350 ist allerdings fast alles in „Schussrichtung“ ordentlich scharf.

Alice aus der Dunkelkammer

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11 Gedanken zu “Pinhole

    1. Nein, den Tag habe ich gar nicht mitbekommen 🙈 ich hatte heute nur Lust, den Film vollzumachen. Der war schon seit dem Winter in der Kamera.. ja, sind 2 Doppelbelichtungen dabei, das Zimmer und der Friedhof, wobei der nicht geplant war

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      1. Ich schau mal, ob ich es beim nächsten Mal schaffe. Ja, Pinhole hat was, immer wieder. Einfach auch als Kontrast zu den Hochleistungsspielzeugen. Ich würde auch noch gerne andere alte Techniken ausprobieren, Tintype beispielsweise, doch da fehlt mir Platz, Zeit und auch mein Respekt vor der Chemie ist recht groß. Doppelbelichtungen sind eine tolle Sache, egal ob Zufallsprodukt oder gewollt. Löst man sich von dem Wunsch nach dem perfekten Bild, ist da viel möglich.

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